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Der „Musiksalon“
hat Hochsaison

Zur Erbauung und Ergötzung der erlauchten Zuhörerinnen und Zuhörer

Der Kapellmeister hebt den Taktstock, nur das Sumsen eines Glühwürmchens ist zu vernehmen, Paukenwirbel wie fernes Donnergrollen, ein Trompetensignal gefolgt von einem Furioso aller verfügbaren, ganz vorzüglich gehandhabten Instrumente: Curkonzert! - der gesellschaftliche Höhepunkt des Tages.

In der Pause sieht man, wer mit wem anstoßen darf, ohne anstößig zu sein, wenngleich die kleinen Skandale ungeheuer aufgebauscht werden, um den Alltag mit etwas Pikanterie zu würzen.

Als im Frühjahr der 1820er Jahre acht Musikanten aus Karlsbad zaghaft zu flöten und geigen anfingen, konnte niemand ahnen, dass daraus ein Perpetuum mobile wird, das alle Stürme der Zeiten übersteht.

 

Salonfähig ...

Heute hat das Kurorchester von Bad Ischl bereits einen Kultstatus erlangt, was den Klang und das Programm betrifft. Die Konzerte glänzen durch makellose, stilechte Interpretation quer durch die Gefilde der Leichten Muse, garniert mit launig informativer Moderation. Nicht nur bekannte Ohrwürmer umschmeicheln das Publikum, sondern selten gehörte Werke werden liebevoll aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst und vorm Vergessen gerettet. Ischl war einst der „Zentralpunkt der Melodienerzeugung in Österreich“ (Oscar Blumenthal). Der Klangkörper ist gleichzeitig zur Ausbildungsstätte und Talenteschmiede von Studierenden geworden, die für ihre Berufslaufbahn wertvolle Erfahrung und Routine „spielerisch“ erwerben können.

Erfreuen Sie sich an den täglichen Konzertstunden des legendären Kurquartetts und an den Donnerstagabend Konzerten des Kurorchesters. Machen Sie eine neue Erfahrung, erleben Sie Ischl von der allerschönsten Seite.

Mit den besten Empfehlungen,
Ihr Kurkapellmeister Walter Erla