Musikalische Sommerfrische
in Bad Ischl

200 Jahre Kurmusik

1820er Jahre: Erste Erwähnung einer „Bademusik
1823: Errichtung eines ersten Badehauses 
1827: Eröffnung des Kurtheaters, später K&K Hoftheater, heute: Lehár Theater
1831: Trinkhalle wird eröffnet, heute Tourismusbüro, Konzert- und Veranstaltungssaal
1838: Kurkapelle aus Karlsbad wird per Vertrag verpflichtet
1875: Eröffnung des Kurhauses auf dem Pfifferlingfeld, heute: Kongress&Theater Haus
1880: Direktor des Kurorchesters wird Leopold Müller, Johann Strauß Theater-Wien
1884: Musikpavillon auf der Esplanade wird erbaut
1895: Johann Strauß dirigiert zum ersten Mal das Kurorchester
1900: Johann Strauß‘ „Ischler Walzer“ wird uraufgeführt
1903: Brahms-Denkmal wird aufgestellt
1909: Kapellmeister Alois Dostal leitet das Kurorchester
1911: André Hummer wird Dirigent des Orchesters
1912: Franz Lehár erwirbt seine Villa an der Traun, heute Lehár-Museum
1958: Büste von Franz Lehár wird im Kurpark aufgestellt
1961: Eduard Macku leitet bis 1995 die Geschicke der Ischler Kurmusik
1982: Büste von Emmerich Kálmán wird im Kurpark aufgestellt
1996: Gabriel Patocz wird mit der Leitung des Kurorchesters beauftragt
2004: KURMUSIK NEU in BAD ISCHL
2015: Der neue Musikpavillon im Kurpark wird eröffnet

Konzertgeflüster

„Die Zeiten, wo schon das Wort KUR-ORCHESTER einen komischen Beigeschmack hatte und schon genügte, ein heiteres Lächeln auszulösen, sind endgültig vorbei“
(August 1912 und 2019, Konzertgäste aus Wien)

"Tantiemen..., nichts Anderes hört man hier an der Esplanade!"
(Sommer 1912, Bad Ischl)
Wien und Berlin waren die Städte der Operetten Uraufführungen, die Operettenbörse war jedoch das Städtchen an der Traun

"...ganz offensichtlich war der Kurdirektion daran gelegen, durch Verpflichtung eines jungen Dirigenten... die Anziehungskraft der Konzerte auf das weibliche Geschlecht zu steigern..."
(Fritz Busch, späterer Weltstar am Dirigentenpult, über seine Anfänge beim Kurorchester in Bad Pyrmont)